Nelly Banova
 
 

Nelly Banova-Kostner ist in Plovdiv (Bulgarien) als Tochter einer musikalischen Familie geboren. Sie begann bereits mit 5 Jahren an der Musikschule "D. Petkov" in Plovdiv Klavierunterricht zu nehmen, wo sie später selbst ihre Lehrerin im Unterricht vertrat. Mit 14 Jahren spielte sie ihr erstes Klavierrecital und trat mit großem Erfolg mit dem Philharmonischen Orchester Plovdiv auf. Es folgten regelmäßige Solo- und Kammermusikauftritte.


1990 maturierte sie mit Auszeichnung und Goldmedaille und begann ihr Studium an der Hochschule für Musik in Sofia bei Prof. M. Mollova, welches sie 1996 mit Auszeichnung und Magisterium abschloss. Sie ist Preisträgerin bei internationalen Wettbewerben.


Sie setzte ihr Studium in der Konzertfachklasse von Prof. Noel Flores an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien fort, welches sie im Januar 2002 mit Mag. Art. 2. Diplomprüfung, abgeschlossen hat. Zusätzlich studierte sie Klavier-Kammermusik in der Klasse von Prof. Avo Kouyomdjian.


Bereits während ihres Studiums trat sie sowohl solistisch als auch in verschiedenen Kammermusikformationen in Österreich (Konzerthaus, Bösendorfersaal, Gesellschaft für Musiktheater, Altes Rathaus, Börse, Wiener Philharmonikerwoche im Schloss Mirabell, Grosser Konservatoriumssaal Innsbruck u. a.), Holland (Concertgebouw...), Bulgarien (Nationaler Kulturpalast...), Finnland, Frankreich, Italien, Japan, China (Eröffnung des Österreichischen Kulturforums Peking 2004...) und Mongolei auf. Als Solistin in Orchesterkonzerten trat sie unter der Leitung von Vladimir Gjaurov, Vladimir Kiradjiev, Manoutcher Sahbai und Georgi Dimitrov auf. Weiters hat sie an verschiedenen Festspielen teilgenommen: Märzmusiktage-Rousse, Festival der Neuen Musik-Sofia, Klangbogen-Wien, Wiener Bezirksfestwochen-Wien, Riista Wessi-Kuopio, Holland Music Session-Bergen, Pablo Casals-Prades, Internationales Kammermusikfestival-Plovdiv, Shanghai Intenational Arts Festival-Shanghai.


Frau Banova-Kostner ist auch künstlerisch beeinflusst von K. H. Kämmerling, John O´Conor, L. Berman, B. Bloch und V. Krainev, deren Meisterklassen sie besucht hat. Sie spielte auch in zahlreichen Konzerten der Kulturorganisation "Live Music Now", unter anderem im Wiener Konzerthaus und in der Börse, wo Lord Yehudi Menuhin, der Begründer dieser Organisation, von ihrem Spiel sehr angetan war, was er mit einer Empfehlung zum Ausdruck brachte. 


2002 gründete sie das Banova-Trio mit zwei Mitgliedern der Wiener Philharmoniker.


Ein wichtiger Schwerpunkt ihrer musikalischen Tätigkeit ist das Aufführen zeitgenössischer Musik. Bereits während ihres Studiums in Sofia wurde sie regelmäßig vom Bulgarischen Rundfunk zu Produktionen von Uraufführungen eingeladen. Sie hat auch in Österreich bereits mehrere Uraufführungen vorzuweisen, z. B. das Klaviertrio op. 18 von Sebastian Themessl, das ihrem Klaviertrio gewidmet ist.


Sie ist mit Aufnahmen und Beiträgen im Radio Sofia, Radio Plovdiv, Radio Helsinki, ORF, sowie im Neuen Fernsehen Bulgarien, im italienischen und portugiesischen Fernsehen vertreten.


2012 gründete sie die Hietzinger Kammerkonzerte, wo sie regelmässig mit Ihrem Klaviertrio "Wiener Artist" auftritt.


Sie ist Klavier-Professorin ab 2013 in Gustav-Mahler-Konservatorium und ab 2014 in Richard-Wagner-Konservatorium.





Johannes Kostner

Violine

 

Lebenslauf

Lebenslauf

Johannes Kostner studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien in der Konzertfachklasse von Michael Frischenschlager, wo er im Jahre 1993 die erste Diplomprüfung mit Auszeichnung absolvierte. Unmittelbar danach wechselte er zu Alfred Staar an die Musikhochschule Graz/Expositur Oberschützen und ergänzte seine geigerische Ausbildung bei Prof. Igor Ozim und mit der Teilnahme an verschiedenen Meisterkursen.

Nach dem Ablegen eines erfolgreichen Probespiels in der Wiener Staatsoper trat er mit 1. September 1998 sein Engagement an und wurde im Jahre 2001 Mitglied der Wiener Philharmoniker.

Im Jahre 1992 war Johannes Kostner Mitbegründer des Vereines „Pro Arte Tirolensi“, der die Förderung Tiroler Komponisten der Gegenwart und Vergangenheit zum Ziel hat, wobei dieser Vereinszweck durch die Edition sowie die Aufführung von Werken teilweise unbekannter oder vergessener Tonschöpfer erreicht wird.

Freilich stellt die Tätigkeit im Rahmen des Vereins stets nur einen Teil der kammermusikalischen bzw. solistischen Ambitionen Kostners dar: Er trat bei den Haydn-Tagen in Eisenstadt auf, konzertierte in Deutschland, Italien, Bulgarien, Ungarn und der Schweiz sowie in Asien und widmete sich auch der zeitgenössischen Musik, wie zahlreiche, auch ihm gewidmeten Uraufführungen beweisen.